Choreographin, 
Tänzerin & Sängerin

Traditionelle ungarische Folklore

2015 "Gänsehaut-Libabör" FLASCHENTANZ, ungarische Folklore

2015 "Gänsehaut-Libabör" FLASCHENTANZ, ungarische Folklore

Ich bin Kind ungarischer Eltern, in Wien geboren, in München aufgewachsen. Ich fühle mich als bayerische Ungarin.

In meiner Gymnasialzeit war ich in einem ungarischen Internat in Deutschland, wo ich die ungarische Folklore kennen und lieben gelernt habe. Mit den bunten Schrittkombinationen sind meine Beine zum Leben erwacht. Mit den feurigen Rhythmen konnte ich stets meinen Frust in den Boden stampfen. Mit den Drehungen hab ich mich zentriert. Mit den lauten Zurufen hab ich meine Lust und Wut herausposaunt. Durch das Singen hab ich sämtliche Zellen in Schwingung gebracht. So habe ich die ungarische Folklore durch und durch verinnerlicht.

2005 REGÖS Ungarisches  Folklore Ensemble "Tänze aus BENEDEK"

2005 REGÖS Ungarisches  Folklore Ensemble "Tänze aus BENEDEK"

Später hab ich in München 22 Jahre lang die künstlerische und organisatorische Leitung des ungarischen Folklore-Ensembles Regös übernommen. Das war eine sehr intensive Zeit  in welcher ich mich mit meinen ungarischen Wurzeln auseinandersetzte. Wir wollten unsere Kultur in Deutschland bekannt machen. Wir arbeiteten daran

  • Choreographien und abendfüllende Programme für die Bühne zu kreieren
  • unsere Tänze auch im Freistil tanzen zu können
  • unsere Volkslieder zu lernen und auch im Tanz zu beleben
  • unsere Trachten kennenzulernen und anzufertigen
  • ein Stück ungarisches Zuhause zu sein inmitten von München
2005 REGÖS Ungarisches Folklore Ensemble FRAUENREIGEN aus IMREG

2005 REGÖS Ungarisches Folklore Ensemble FRAUENREIGEN aus IMREG

2013  "Tanzreise nach Ungarn", ein spannendes Schüler-Projekt im Rahmen des "Tanzenden Klassenzimmers" von Bettina Wagner-Bergelt und dem Staatsballett München. Hier eröffnete sich mir eine neue Tür. Ungarisch tanzen mit "nicht-ungarischen" Kindern der Eugen-Papst-Förderschule in Germering. Kinder, die einem mehr Aufmerksamkeit abverlangten, wie gewohnt. Um die Kinder überhaupt für ungarischen Kreistanz zu gewinnen wollten sie nicht nur als Individuum gesehen werden, sondern etwas von sich und ihrer Welt zeigen dürfen. Genau diese Brücke bereicherte die Choreographie und auch ihren eigenen Tanz. Das war eine wichtige Erfahrung.

Zitat einer Lehrkraft der Schule über meine Arbeit mit den Kindern.

  • "die intensive, persönliche Begleitung und Nähe zum Kind“  
  • „das spontane und situative Eingehen und Weiterverarbeiten der Ideen zu einem ganzheitlichen Geschehen“

 

Zeitgenössische interkulturelle Projekte

2015 "Gänsehaut-Libabör" VOLKSLIED: "Lieber Gott, heile mein Herz nur noch einmal..."

2015 "Gänsehaut-Libabör" VOLKSLIED: "Lieber Gott, heile mein Herz nur noch einmal..."

Im Jahre 2006 war für mich die Zeit reif für neue tänzerische Entdeckungen. Der Tänzer als Persönlichkeit rückte in den Vordergrund. Aspekte des zeitgenössischen Tanzes brachen die Starrheit der Tradition. Tanzprojekte entstanden.

Lebenstraining

Als erstes integrierte ich den Tanz als kraftvolles Element in meine therapeutische Arbeit unter der Bezeichnung "Heiltanzen". Später ergänzte ich diese Arbeit mit "Psychodynamischer Improvisation" und "Herzlicher Aggression" von Ildikó Haring (siehe Impressum). Lebenstraining entstand. Es tut so gut in der Gemeinschaft Antworten auf den ganz normalen Wahnsinn des Alltags zu erforschen und dabei Zugehörigkeit zu entwickeln.

2016 Lebenstraining: ZERRISSENHEIT

2016 Lebenstraining: ZERRISSENHEIT

Gänsehaut-Libabör

2015-16 habe ich meine unterschiedlichen Anteile miteinander verbunden. Gänsehaut-Libabör, ein interkulturelles Tanztheater-Experiment entstand. Es war mir ein Bedürfnis, das Ungarische aus der Folklore-Ecke herauszuholen und auf alltägliche Ausdrucksformen prallen zu lassen. Der Mensch wurde zum Mittelpunkt und die Fragestellung, wer zu welcher Nationalität gehörte, löste sich auf.

2015 "Gänsehaut-Libabör" Mutter und Tochter VORHER

2015 "Gänsehaut-Libabör" Mutter und Tochter VORHER

2015 "Gänsehaut-Libabör" Mutter und Tochter, NACHHER

2015 "Gänsehaut-Libabör" Mutter und Tochter, NACHHER

Zukunft

Es ist mir wichtig die Heilpraktikerin und Choreographin in mir zu verknüpfen. Meine zukünftigen Projekte stehen unter dem Motto: "Heilung weckt Kreativität & Kreativität weckt Heilung." Ein neues Tanztheater-Experiment ist im entstehen sowie das Interesse an Schul- und Migrationsprojekten teilzunehmen.

 

Tabellarischer Lebenslauf hier.

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